12.12.2025

Zweite Katasterkonferenz: Frühwarnsystem für Berlins Kulturräume im Kulturkataster geplant

Drei Aufnahmen der zweiten Katasterkonferenz

Auf der zweiten Konferenz des Kulturkatasters am Donnerstag, den 04.12. im Refugium Berlin wurde deutlich, dass Berlins Kulturlandschaft ein aktives Instrument braucht. Ziel ist es, Risiken für Kulturorte frühzeitig sichtbar zu machen, damit sie nicht erst wahrgenommen werden, wenn Strukturen bereits weggebrochen sind.

Vor diesem Hintergrund gibt es einen breiten Konsens für ein Frühwarnsystem im Kulturkataster. Vorgesehen ist eine Ampellogik mit grün, gelb und rot, die Entwicklungen und Bedarfe schnell erkennbar macht. Die Umsetzung ist derzeit für Mitte 2026 geplant.

Inhaltlich stützt sich der Ansatz auf eine klare Haltung: Daten sind nie neutral. Gleichzeitig gilt, wie Prof. Landau Donnelly betonte, keine Daten sind noch weniger gerecht. Das Kulturkataster soll Missstände benennbar machen und damit überhaupt erst verhandelbar.

Das Kulturkataster versteht sich als Werkzeug für die dezentrale Kultur in allen Berliner Bezirken, von etablierten Orten im Zentrum bis zu Einrichtungen am Stadtrand. Wir gratulieren dem neu gewählten Steuerungsgremium für 2026:

  • Sonja Augart (Raumbüro Freie Szene)
  • Daniel Brunet (LAFT)
  • Sonja Schaudt (Kulturkonferenz Berlin, Landesmusikrat)
  • Julia Brodauf (Atelierbüro bbk)
  • Florian Falkenhagen (Clubcommission)
  • Benedikt Stoll (Urbane Praxis e.V.).

Hier geht’s zum Berliner Kulturkataster

Das neu gewählte Steuerungsgremium
Das neu gewählte Steuerungsgremium